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Summer Projects 2012

Liebe Freundinnen und Freunde der heißen Stricknadeln,

lange ist es her, dass ich hier meine neusten Kreationen gezeigt habe. Nach dem Umzug und dem Einrichten und -finden sind jedoch einige schöne Dinge entstanden, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Für meine liebe Mama ist ein wundervolles Noro-Tuch entstanden. Wie das funktioniert, wisst ihr ja. Also hier das  Ergebnis:

Mamas Norotuch

Selbstverständlich hab ich mir bei der Gelegenheit gleich auch noch ein 2. Tuch gemacht – allerdings mit einem neuen Muster:

Mein 2. Tuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem ganzen „gefuddel“ mit 2,5-Wollstärke war es an der Zeit mit einem Projekt anzufangen, dass eine neue Herausforderung darstellt und gleichzeitig eine vernüftige Wollstärke aufweist. Herausgekommen ist dabei eine süße Babyjacke für ein freudig erwarteten kleine Mann aus Bonn. Leider war ich meiner Schenkenslust so verfallen, dass ich vergessen hab ein Foto zu machen… ; ( Aber sobald der kleine Felix hineinpasst, bekommen wir hier bestimmt ein Bild zu sehen!  😉

Nach dem Sommer macht sich so langsam der Herbst breit. Bereits bei den ersten kühlen Temperturen gönnte ich mir selbst ein paar Socken aus den Resten eines vergangenen Projektes. Doch Augen auf beim Resteverwerten, dass man mit der Wolle auch hinkommt:

Reste-Socken

Für alle die es lieben Röcke zu tragen und auf Turnschuhe nicht verzichten möchten bieten Stulpen eine wundervolle Ergänzung. Diese werden wohl nicht die letzten in diesem Herbst/Winter gewesen sein…:

Stulpen

 

 

 

 

 

 

 

 

Das immerwährende Projekt der Resteverwertung – die Kommune unterliegt seit Bezug der neuen Räumlichkeiten eigentlich einem Woll-Embargo, solange die Lagerplätze mit vorhandenen Waren belegt sind – nahm im folgenden Projekt Gestalt an:

CD-Box

Mit dieser Strickfilz-Box herrscht wieder Ordnung auf dem Nachttisch und beinhaltet in der Regel aktuelle Hörbücher zum einschlafen…

 

Süße Träume…

Noro-Tuch

Ihr Lieben,

endlich ist es geschafft: das Noro-Tuch ist fertig! Es ist wunderschön geworden und mein „kostbarstes“ Stück – im wahrsten Sinne des Wortes… Schaut her:

vorhernachher

Die Farben sind echt schön (sie passen super in meine nicht enden wollende Lavendelphase) und ich hab mich teilweise echt in ´nen Wahn gehäkelt, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich das Tuch farbtechnisch entwickelt. Mit jeder neuen Farbe verändert sich der Gesamteindruck des Tuches.

Die Anleitung dazu hab ich Euch ja schon bereit gestellt.

Knit on!

Aloha Rot Front

Dieses rote Set ist wie die meisten meiner Strickstücke recht einfach gemacht und außerdem demonstrationstauglich – wie man unschwer erkennen kann 😉

 

 

 

 

 

 

Auf 5er Nadeln 60 Maschen anschlagen und einen Schal im Karo stricken – 3re, 3li, jeweils 4 Reihen, danach wechseln, also 3li, 3re, jeweils 4 Reihen.

Der Schal muss so lang werden, dass er einmal über bzw. um deinen Kopf passt. Danach abketten und zusammennähen.

Die Stulpen sind im gleichen Muster und mit der gleichen Wolle, allerdings auf einem Nadelspiel, entstanden. Dekorative Resteverwertung!

 

Dunkelbunt und rund!

Ein extrem wintertaugliches Stück ist dieser Rundschal. Superleicht, superschön, superbillig und echt kuschelig!

 

 

 

 

100g bunte Wolle, Stärke 8, ca. 15cm breit (wieviele Maschen ich angeschlagen hab weiß ich leider nicht mehr) im falschen Patentmuster stricken bis die Wolle alle ist, an den Enden zusammennähen, fertig! Passt genau zwei Mal um den Hals!

Update: Trendy Dreieckstuch

Nachdem also auf dem II. StrickWahnEvent so fleissig gehandarbeitet wurde, kann ich nun hier mein Ergebnis päsentieren:

das Dreieckstuch ist fertig! Fertiges Dreieckstuch

Hier findet ihr die Häkelanleitung als pdf: Anleitung Dreieckstuch

Kuschelig warm und wunderschöne Emily-Erdbeer-Farben!

Auf in ein neues Abenteuer!

 

 

Wer von Euch noch nicht mit Luftmaschen, halben Stäbchen, Stäbchen und doppelten Stäbchen in Berührung gekommen ist, kann sich im folgenden Video weiterbilden – Go, Elizzza…

Winterset „J“

Liebe Strick-Community,

Winterset J

Winterset J

heute präsentiere ich Euch ein gerade vollendetes Winterset bestehend aus 3 Teilen: ein Paar echt gut sitzende Handstulpen und einen kuschel-dicken Schal. Beides voll aufeinander abgestimmt. Angefertigt wurde dieses Winterset aus der Strick- & Filzwolle (100% Merionwolle) aus dem Wollgeschäft meines Vertrauens ;).

Wichtig: Natürlich darf dieses Strickwerk niemals eine Waschmaschine von innen sehen – außer man möchte die Teile an ein kleines Kind weitergeben. Also, Handwäsche ist angesagt. Da der Schal nach der Fertigstellung nicht ganz so angenehm roch, hab ich ‚diese Handwäsche‘ gleich mal durchgeführt:

Kaltes Wasser in die Badewanne, ein bisschen Flüssigwaschmittel und Hygiene-Spüler dazu und gut durchruckeln. Ein bisschen einweichen lassen und dann wieder gut durchruckeln. Dabei färbten die Teile ein wenig ab… – gut zu wissen. Nachdem ich der Meinung war, die Teile riechen einigermaßen gut und die Stücke haben genug gebadet, musste ich die Sachen auch wieder trocken bekommen. Tipp aus dem Wollladen: nasse Strickfilzstücke NIEMALS auswringen und trockenrubbel, wenn die Sachen nicht filzen sollen! Besser leicht das Wasser ausdrücken, die Strickstücke in ein Handtuch einrollen und ordentlich darauf rumtrampeln. Danach die fast trockenen Teile – schwupps – auf die Heizung!

Jetzt sind sie bereit ihren Dienst für den Rest-Winter zu erledigen. Und ich prophezeie hiermit öffentlich: Ich schwör´, et wird nomma´ kalt!

Niemals geht man so ganz…

Mein letztes Strickstück hatte einen eher traurigen Anlass. Ein Arbeitskollege möchte sich – wie man so sagt – beruflich verändern. Er hört also bei uns auf und wechselt sogar für seinen neuen Job das Bundesland! Würde mir ja nicht passieren ;). Selbstverständlich kann er nicht einfach so gehen ohne abschließend von mir bestrickt zu werden. Herausgekommen ist ein wunderschönes Unikat, das ihn immer an seine lieben Ex-Arbeitskollinnen und -kollegen erinnern soll. Jeden von uns hat er immer bei uns, da jedes Dezernatsmitglied mit seiner Lieblingfarbe vertreten ist, also sieben Personen = 7 farbige Streifen:

D3-Schal

Als Abschiedsgeschenk ein D3-Schal

 Die Herausforderung dieses Teils lag darin, Längsstreifen zu stricken. Nach meinen anfänglichen Berechnungen musste ich ca. 438 M anschlagen – auf einer 80cm Rundstricknadal (hatte ja nischts)! Ich habs einfach ausprobiert und siehe da: alles kein Problem, die Maschen haben locker gepasst und dann gings auch schon los mit dem Blind-Strick-Kurs. Da die Hin- und Rückreihen nur re gestrickt sind und sich so ein kraus rechts-Muster ergeben hat konnte mal prima üben beim stricken nicht hinzuschauen.

Übrigens: Für 438 re M habe ich durchschnittlich unglaubliche 18 Minuten (!) gebraucht! 

Das Strickmuster habe ich etwas unkonventionell entworfen, aber auch hier sind – wie überall beim stricken – der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ich empfehle für die Ausrichtung von Reihen die gute, alte Excel-Tabelle:  Abschiedsschal Muster1 (pdf-Dokument).

Natürlich darf man nicht vergessen, dass dieses Stück hangefertigt ist und ich habe im IdeeCreativ das passende Lable aus Kunstleder gefunden:

handmade – exclusiv!

Es gibt im Internet auch Metall-Anhänger mit verschiedenen Aufschriften. Vielleicht können wir aber auch eigene Strickwahn-handmade-Anhänger anfertigen lassen. Besteht da bei Euch Interesse?