Archiv für den Monat November 2012

Mein muckeliges Körnerkissen

Ihr Lieben,

die kalte Jahreszeit ist angebrochen. In dieser Zeit sind kalte Füße und Schniefnasen keine Seltenheit. Wenn die körperliche Heizung versagt und man von außen nachhelfen muss, hilft neben kuscheln, Wolldecke und heißer Badewanne auch ein Körnerkissen.

Da ich an der Nähmaschine weitere Fortschritte zu verzeichnen habe, ist es natürlich eine Selbstverständlichkeit, dass ich mir mein eigenes muckeliges Körnerkissen nähe. Hier das Ergebnis:

Das eigentliche Körnerkissen ist in vier Kammern unterteilt, damit die Kirschkerne gleichmäßig verteilt sind und nicht alle auf eine Seite rutschen. Um das Kissen zu schützen, habe ich einen Bezug aus super-flauschigem Fleece-Stoff genäht inklusive meinem ersten Reißverschluss. Somit kann ich den Bezug jederzeit waschen. Allerdings darf der Bezug aufgrund des Reißverschlusses nicht mit in die Mikrowelle. Wenn der Bezug dann in der die Wäsche ist oder gerade trocknet, ist das Kissen immer noch ganz hübsch anzusehen und funktionstüchtig.

Also ich bin gerüstet – der Winter kann kommen!

Das Gleiche in grün: die kleine Schwester 2.0

Zuwachs in der Strickwahn-Familie!

Am Sonntag, den 18.11.2012 erblickte die kleine Schwester der Umhängetasche ‚Orange‘ das Licht der Welt. Sie ist genauso groß wie ihre Schwester und in etwa so schwer wie ihr Vorbild. Doch obwohl sie sich so ähnlich sind, unterscheiden sich die beiden im Detail. Könnt ihr die Unterschiede entdecken?

Strickwahn-Schwestern

Ich geb´s zu, es ist nicht ganz so leicht zu erkennen. Im Gegensatz zu ihrer großen Schwester trägt die Lütte ein bezauberndes Schleifchen – somit ist ihr wertvoller Inhalt besser vor Langfingern geschützt. Weniger gut zu erkennen ist die Stabilisierung des Trägers durch eingenähte Flieseline. Damit liegt sie besser in der Hand und der Träger „verknittert“ nicht so leicht durchs Tragen. Eine Gedankenexperiment sondergleichen der Produzentin führte schlussendliche dazu, dass der Träger auch ordnungsgemäß eingenäht wurde und nun nicht so dilettantisch darherkommen, wie bei ihrer großen Schwester (was doch einen besonderen Charme ausmacht – die Erstgeborene eben ;)).

Die Produktion ging rasch voran und innerhalb von 24 Stunden war das gute Stück fertiggestellt:

Genese Kleine Schwester 2.0

Ein neues Zuhause hat die Kleine auch schon. Da Nina bereits in ihrem Kommentar zur Kleinen Umhängetasche ‚Orange‘ ihre Zuneigung zu meiner neuen Begleiterin kundgetan hat und ich mich vor Übergriffen schützen musste 🙂 hat sie nun ihre ganz eigene Begleiterin bekommen. Liebe Nina, ich wünsche Euch viel Spaß miteinander – vielleicht kommt die Lütte ja eines Tages sogar auf den afrikanischen Kontinent…

PS: Wie ihr vielleicht gemerkt habt, hat die Kleine noch gar keinen Namen… Nina, wie soll sie denn heißen?

Kleine Umhängetasche ‚Orange‘

Bonjour,

heute präsentiere ich hier ein ganz besonderes Stück: meine erste selbstgenähte, voll funktionstüchtige kleine Umhängetasche aus meiner neuen Lila-Serie ‚Orange‘. Die Genese dazu hab ich hier dokumentiert:

Genese Kleine Umhängetasche ‚Orange‘

Das Schnittmuster dazu stammt aus einem „Taschen-selbst-genäht“-Buch, dass auf Anfrage bei Valli eingesehen werden kann ;). Die Herstellung hat mich einige Stunden, Mühen und Nerven gekostet, aber nun ist sie fertig und ich trage sie ganz Stolz durch die Gegend. Dabei muss ich darauf achten, dass sie kein Entführungs-Opfer wird. Die betreffende Person weiß, wen und wie ich´s meine… ;). Besonders gut gefällt mir das Strickwahn-Label, das von der lieben Sylvi in Auftrag gegeben wurde und fortan darauf aufmerksam machen soll, dass unsere Teile hand-made und individuell sind. Strickwahn als Marke – super!

Von Nina (www.reflect-photo.de) wurde die Kleine Umhängetasche ‚Orange‘ bereits professionell in Szene gesetzt und abgelichtet:

Kleine Umhängetasche ‚Orange‘ meets refle©t photographie

Neue Projekte stehen schon in der Warteschlage – also, auf geht´s!

strickwahn meets refle©t photographie

Ihr Lieben,

in diesem Artikel trifft Strick auf Fotografie!

Die Vertreterinnen dieser Gattungen sind Nina und Nadine! Als Arbeitskolleginnen kennengelernt und als Freundinnen zusammengewachsen ergänzen sich unsere Leiderschaften nahezu perfekt.

Da meine Links-Rechts-Schwäche bereits hinreichend bekannt ist, möchte ich Euch eine andere wundervolle Passion vorstellen: Nina ist mit Haut und Haar der Fotografie verfallen und biete ihre professionellen shoots auch Laienmodels an. Neben europäischen Städten, Portraits und der Flora widmet sie sich zur Zeit mit dem ganzen Herz „ihrem Afrika“. Nach zwei Touristen-Safaris zog es Nina in den kenianischen Busch und sie engagierte sich dort zwei Wochen im Tierschutz. Zusammen mit Amerikanerinnen, Kanandierinnen und Australierinnen arbeitete Nina zum Schutze der bedrohten schwarzen Nashörner in einem Earthwatch-Projekt. Bei ihren verschiedenen Afrika-Aufenthalten sind unglaublich schöne Fotos entstanden. Besucht ihr Homepage und bekommt einen kleinen Einblick in Ninas Welt: www.reflect-photo.de oder auf ihrem neuen Blog reflectphotographie.wordpress.com

Wenn Nina denn dann auch mal in Deutschland weilt, kommt ihr auch schon mal ein Strickwahn-Stück vor die Linse – strickwahn meets refle©t photographie eben:

strickwahn meets refle©t photographie

Süße Zwergenschuhe

Bonjour mes amis,

für die ganzen neuen kleinen Erdenbürger, die seit kurzen und ganz bald diese Welt bevölkern, habe ich eine neue Strickidee gesucht. Gerade nach dem Hinweis, dass Babys in den ersten Monaten schlecht ihre Körpertemperatur regulieren können und sie leicht auskühlen, bedarf es besonderen Schutz an Füßen und Köpfchen. Da ich bekanntlich das Mützen stricken meinen lieben Mädels überlasse widme ich mich lieber den kleinen Maucken… ; )

Schaut was ich süßes gefunden habe:

Zwergenschuh Safari

Zwergenschuh Antarctica

 

 

 

 

 

 

 

Die Produktion dieser süßen Schuhe (sowas niedliches hab ich noch nie zuvor hergestellt…) ist super einfach und auch für Anfänger geeignet. Gegen die übliche Socken-Strick-Technik mit dem Nadelspiel werden diese Schühchen auf 2 Nadeln in Hin- und Rückreihen gestrickt – wie genau erfahrt Ihr hier in der eigens hergestellten Zwergenschuh-Strickstrift. Zum Schluss werden die Sohle und die Ferse zusammengenäht – in wenigen Stunden fertig zum Verschenken!

Viel Spaß!

Erste Etappe erreicht!

So, liebe Leute. Nach langem rumfrickeln und aufribbeln ist es endlich vollbracht. Der erste Fäustling ist fertig. Ich gebe zu, es war nicht ganz so einfach. Allein das Entwirren der Wolle was ein Akt…Aber es hat sich wirklich gelohnt. Er ist total muckelig warm.Eigentlich kein Wunder bei den vielen Spannfäden in der Innenseite.

 

 

 

Nach ner Zeit hatte ich das Muster auch raus. Jetzt muss nur noch der zweite her. Ich kann es kaum erwarten, beide anzuziehen. Der Winter kann kommen, kalte Hände krieg ich bestimmt nicht;-)

Summer Projects 2012

Liebe Freundinnen und Freunde der heißen Stricknadeln,

lange ist es her, dass ich hier meine neusten Kreationen gezeigt habe. Nach dem Umzug und dem Einrichten und -finden sind jedoch einige schöne Dinge entstanden, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Für meine liebe Mama ist ein wundervolles Noro-Tuch entstanden. Wie das funktioniert, wisst ihr ja. Also hier das  Ergebnis:

Mamas Norotuch

Selbstverständlich hab ich mir bei der Gelegenheit gleich auch noch ein 2. Tuch gemacht – allerdings mit einem neuen Muster:

Mein 2. Tuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem ganzen „gefuddel“ mit 2,5-Wollstärke war es an der Zeit mit einem Projekt anzufangen, dass eine neue Herausforderung darstellt und gleichzeitig eine vernüftige Wollstärke aufweist. Herausgekommen ist dabei eine süße Babyjacke für ein freudig erwarteten kleine Mann aus Bonn. Leider war ich meiner Schenkenslust so verfallen, dass ich vergessen hab ein Foto zu machen… ; ( Aber sobald der kleine Felix hineinpasst, bekommen wir hier bestimmt ein Bild zu sehen!  😉

Nach dem Sommer macht sich so langsam der Herbst breit. Bereits bei den ersten kühlen Temperturen gönnte ich mir selbst ein paar Socken aus den Resten eines vergangenen Projektes. Doch Augen auf beim Resteverwerten, dass man mit der Wolle auch hinkommt:

Reste-Socken

Für alle die es lieben Röcke zu tragen und auf Turnschuhe nicht verzichten möchten bieten Stulpen eine wundervolle Ergänzung. Diese werden wohl nicht die letzten in diesem Herbst/Winter gewesen sein…:

Stulpen

 

 

 

 

 

 

 

 

Das immerwährende Projekt der Resteverwertung – die Kommune unterliegt seit Bezug der neuen Räumlichkeiten eigentlich einem Woll-Embargo, solange die Lagerplätze mit vorhandenen Waren belegt sind – nahm im folgenden Projekt Gestalt an:

CD-Box

Mit dieser Strickfilz-Box herrscht wieder Ordnung auf dem Nachttisch und beinhaltet in der Regel aktuelle Hörbücher zum einschlafen…

 

Süße Träume…